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Johann Michael Gabler
 
3. Generation – Johann Michael Gabler d. J.
Volontariat in Augsburg
Während seines Volontariats im Bankhaus Baron von Stetten in Augsburg konnte der weltoffene Johann Michael Gabler der Jüngere (1858-1936) wichtige Erfahrungen sammeln und sein Talent als Bankier unter Beweis stellen. Dies brachte ihm eine hohe Anerkennung des Barons von Stetten, doch auf Wunsch des Vaters verließ Johann Michael Gabler d. J. das renommierte Bankhaus und kehrte nach Obergünzburg zurück. Im Jahr 1885 – nach dem Tod des Vaters – übernahm Johann Michael Gabler d. J. die Leitung der Bank.

Anleihen im In- und Ausland
Die Einträge im Effektenbuch von 1886 zeigen, dass Anteilsscheine von 45 Gesellschaften gehandelt wurden: von Anteilsscheinen bayrischer Gesellschaften bis hin zu russischen Orientobligationen. Nachdem Johann Michael Gabler 1891 Konsortiumsmitglied der Münchner Bank geworden war – er hatte sich mit 200.000 Goldmark beteiligt – verkaufte er im Laufe der Jahre diese Aktien im verstärkten Maße an seine Kunden.

Erster Weltkrieg
Als Folge des Ersten Weltkriegs musste die Bank große Vermögenseinbußen hinnehmen: Die hochverzinslichen ausländischen Anleihen, in die Johann Michael Gabler einen Teil seines Vermögens angelegt hatte, wurden weitgehend wertlos. Auf sich allein gestellt – seine beiden Söhne waren noch nicht vom Militär zurückgekehrt – entschloss er sich, die Bankleitung vorübergehend an die Bayerische Handelsbank abzugeben. Vom Jahr 1923 an wurden die Bankgeschäfte wieder selbstständig geführt.
Amerikanische Aktie
Amerikanische Aktie der Railroad Company,
gezeichnet im Jahr 1886






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